Lässing: Burg Hohenzollern im Zweiten Weltkrieg als Kunstdepot

 
MITTWOCH, 20.10.2021 VORTRAG 
Volker Lässing: Das Kunstdepot auf der Burg Hohenzollern im Zweiten Weltkrieg

Im Verlauf des Krieges begann die Stadt Köln, Kunstwerke aus ihren Museen an sichere Orte im ganzen Land zu verlagern. 1942 wurde auf der Burg Hohenzollern bei Hechingen in dafür geeigneten Räumen eines dieser Verlagerungsdepots eingerichtet. So erreichte im Sommer 1942 ein großer Transport mit zahlreichen Kisten die Burg. Weitere folgten. Die Kunstschätze stammten aus dem Museum Schnütgen, dem Kunstgewerbemuseum (heute Museum für Angewandte Kunst Köln, MAKK) und dem Wallraf-Richartz-Museum. Die Kunstwerke umspannen ein ganzes Jahrtausend, darunter auch viele Gemälde großer Künstler. Vor allem für diese auf der Burg untergestellten Gemälde aus dem Wallraf-Richartz-Museum interessierten sich im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Kreise. Dazu gehörten zum Beispiel der Quantenphysiker Werner Heisenberg und der spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer. Nach Ende des Krieges aber auch französische Experten für Raubkunst. In seinem Vortrag schildert Volker Lässing den Umfang des Kunstdepots, die dafür ausgewählten Räumlichkeiten und was mit den Kunstwerken geschah, bis sie wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren konnten.

Gezeigt werden auch zahlreiche Fotos von Kunstwerken, die sich einst im Depot auf der Burg befanden, ein besonderer Kunstgenuss. Eine Buchveröffentlichung ist zum Jahresende geplant. 
 
19.00 Uhr, Balingen, Landratsamt Zollernalbkreis (Sitzungssaal), Hirschbergstr. 29, Eintritt frei
Der Zugang ist nur mit Mund-Nasen-Bedeckung und 3-G-Nachweis möglich (geimpft, genesen, getestet)

 

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